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Tirol lieben heißt Tirol beschützen – zusätzliches Haus für Frauen und Kinder notwendig!

Liste Fritz sieht dringenden Handlungsbedarf: 300 Frauen und Kinder konnten 2017 nicht untergebracht werden und leben daher in sehr schwierigen Verhältnissen

Das DOWAS für Frauen ist eine bedeutsame Beratungsstelle für Frauen mit verschiedenen Hilfsangeboten. Im vergangenen Jahr 2017 haben nach Auskunft der Geschäftsführerin Mag. Natascha Chmelar 1.058 Beratungen stattgefunden!

"Sechs Frauen leben mit bis zu sieben Kindern in einer Wohngemeinschaft. Zudem gibt es acht betreute Wohnungen im Raum Innsbruck. Allerdings reicht das bei weitem nicht aus, es gibt dringenden Handlungsbedarf. Dringend notwendig ist ein Haus, das eine Wohngemeinschaft für sechs weitere Frauen und deren Kinder bietet. Denn im vergangenen Jahr 2017 hätten 206 Frauen und 100 Kinder Platz zum Leben gebraucht. Aber weil es diesen nicht gegeben hat, mussten sie alle weggeschickt werden. Als Frauenpolitikerin halte ich das für einen handfesten Skandal. Wer ein millionenschweres Haus der Musik um rund 60 Millionen Euro bauen kann, der kann auch ein Haus für Frauen und Kinder errichten oder ein bestehendes Haus zur Verfügung stellen", verlangt Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Isabella Gruber.

Praktiker erklären gegenüber der Liste Fritz, dass auch Notschlafstellen keine adäquate Lösung bieten!

"Frauen gehen ungern in Notschlafstellen, weil dort mehrheitlich Männer wohnen. Zudem müssten Frauen dort länger bleiben, weil es mindestens ein dreiviertel Jahr dauert, bis eine adäquate Dauerunterkunft zu finden ist. Außerdem gibt es ohnehin nur in städtischen Herbergen Plätze für Frauen. Was in Innsbruck fehlt, ist eine städtische Herberge ausschließlich für alleinstehende Frauen. Es fehlen Krisenplätze für Frauen mit und ohne Kinder sowie Übergangswohnplätze. Eine Verdoppelung der Plätze, die derzeit vorhanden sind, ist dringend notwendig. Frauen und insbesondere Mütter haben eine tragische Begabung, sie können unheimlich gut verschleiern, dass sie wohnungslos sind oder in extrem prekären Wohnverhältnissen leben. Frauen wollen unbedingt verbergen, dass sie in dieser Notsituation sind. Meistens aus Angst, dass man ihnen die Kinder wegnimmt", berichtet Liste Fritz-Landtagsabgeordnete und Psychotherapeutin Isabella Gruber nach Gesprächen mit Praktikern.

Frauen leben in untragbaren Zuständen!

"Frauen – mit und ohne Kinder – leben in der Zwischenzeit bei Freunden, bei Angehörigen, in Garagen oder in Kellern. Ja, auch in Innsbruck kommt das vor und nicht nur irgendwo weit weg in einer Großstadtmetropole. Diese Frauen leben bei Männern, die dann sozusagen als 'Mietersatz' Gegenleistungen erwarten und diese''Dienste' in Anspruch nehmen wollen. Das sind keine Zustände, diese Probleme sollten wir als verantwortungsvolle Gesellschaft ernst nehmen und umgehend beseitigen", ist Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Isabella Gruber überzeugt.

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