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Fritz Dinkhauser, Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger von der Liste Fritz

Die zwei Traglufthallen auf „Stand by“ kosten monatlich 12.000 €!

Liste Fritz – Bürgerforum Tirol macht Steuergeldverschwendung mit Landtagsanfrage öffentlich

Leer stehende Traglufthallen kosten jährlich 144.000 Euro!

„Die fünf vom Land Tirol angekauften Traglufthallen stehen leer oder sind noch gar nicht aufgestellt, verschlingen aber trotzdem laufend Steuergeld. Und zwar nicht zu knapp! Wie Grün-Landesrätin Baur in einer Anfragebeantwortung an die Liste Fritz bestätigt, verursacht allein der laufende Betrieb der zwei inzwischen aufgestellten Traglufthallen 12.000 Euro pro Monat an Kosten. Das sind 144.000 Euro pro Jahr! Diese Kosten fallen an, obwohl sowohl die Traglufthalle in Hall als auch die Traglufthalle in Innsbruck leer stehen", stellen die Liste Fritz-Abgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Isabella Gruber fest.

Kein Konzept bei den restlichen drei Traglufthallen!

„Beide oder wenigstens eine Traglufthallen außer Betrieb zu setzen, lehnt die Grün-Landesrätin ab, sie will die Haller Traglufthalle als Notquartier für 256 Menschen stehen lassen und die Innsbrucker Traglufthalle als Sportstätte verwenden. Ob letzteres gelingt, ist offen, Kosten fallen inzwischen aber fix an. Landesrätin Baur hat auch kein Konzept, was mit den restlichen drei, bereits angekauften Traglufthallen passieren soll. Gespräche mit dem Hersteller über einen Verkauf bzw. eine Rücknahme haben bis dato nicht gefruchtet“, berichten Andrea Haselwanter-Schneider und Isabella Gruber.

Unterbringungsmöglichkeiten wurden zu wenig geprüft!

Der Ankauf der fünf Traglufthallen und die Aufstellung von zwei dieser Traglufthallen haben insgesamt mehr als 7 Millionen Euro gekostet.

„Als der Tiroler Landtag dem Ankauf der fünf Traglufthallen im Herbst 2015 mehrheitlich zugestimmt hat, haben auch wir von der Liste Fritz zugestimmt. Zum einen, weil die Traglufthallen als vorübergehende Quartiere für durchreisende Menschen vorgesehen waren, zum anderen schon damals mit Bauchweh und dem eindringlichen Appell, doch feste, kleine Quartiere zu ermöglichen, etwa wiederverwendbare Holzhäuser. Ich habe damals das Beispiel der kleinen, bayerischen Gemeinde Reichersbeuern bei Bad Tölz gebracht, die auf rollende Holzhäuser statt auf eine Traglufthalle gesetzt hat. Alles im Landtagsprotokoll nachzulesen. Ich bin überzeugt, dass damals beim Ankauf dieser fünf Traglufthallen alle in der guten Absicht gehandelt haben, flüchtenden Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben, und dass die alternativen Unterbringungsmöglichkeiten zu wenig geprüft wurden,"  erklärt Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Isabella Gruber

Haselwanter-Schneider und Gruber von der Liste FritzLandesrätin Baur hätte schon viel früher tätig werden müssen!

„Seit Monaten hat sich die Lage aber stabilisiert, es kommen viel weniger Menschen zu uns nach Tirol, viele Quartiere stehen leer. Die Traglufthallen haben ihren Verwendungszweck seit langem komplett verloren, aber trotzdem gibt es keine alternative Verwendung, kein Abbauen und Einlagern, um wenigstens die laufenden Kosten zu sparen, keine Verkaufsabschlüsse und keine Rücknahmeerfolge. Diese Kritik muss sich die zuständige Grün-Landesrätin Baur anlasten lassen, nicht schon seit langem tätig geworden zu sein“, stellt Isabella Gruber fest.

Zum Nachlesen:

Die Anfragebeantwortung von Grün-Soziallandesrätin Baur zur Anfrage der Liste Fritz, vom 08. März 2017

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