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Fritz Dinkhauser, Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger von der Liste Fritz

Von Reutte über Innsbruck bis Lienz: Spitalsprobleme mit Millionen-Minus gefährden Patientenversorgung!

Für Liste Fritz – Bürgerforum Tirol schrillen Alarmglocken – Landesregierung hat Handlungsbedarf

218 Millionen Euro Betriebsabgang von 2008 bis 2015 sind alarmierend!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat unter dem Titel "Kommt eine Tiroler Spitals-Holding?" eine schriftliche Landtagsanfrage mit 20 konkreten Fragen an ÖVP-Landesrat Bernhard Tilg gestellt.

"Ob der zuständige ÖVP-Gesundheitslandesrat Tilg und die schwarz-grüne Landesregierung derzeit intensiv oder weniger intensiv an einem umfassenden Konzept für eine Tiroler Spitals-Holding arbeiten oder nicht, Tatsache ist, es schrillen die Alarmglocken im Tiroler Gesundheitswesen! Die Betriebsergebnisse der Tiroler Spitäler sind tiefrot! Von 2008 bis 2015 haben sie zusammen 218 Millionen Euro Betriebsabgang verzeichnet. Das Minus der Tirol Kliniken-Häuser ist von 200.000 Euro im Jahr 2008 auf unglaubliche 42 Millionen Euro im Jahr 2015 explodiert! Auch das Minus der Tiroler Bezirksspitäler hat sich in dieser Zeit verfünffacht, von rund 2 Millionen im Jahr 2008 auf rund 10 Millionen im Jahr 2015", berichtet Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Solch tiefrote Zahlen sind nicht nur durch höhere Ärztegehälter zu erklären!

"Diese tiefroten Betriebsergebnisse sind nicht mit höheren Ärztegehältern zu erklären oder zu verharmlosen, sondern zeigen schwere strukturelle Probleme auf. Diese tiefroten Betriebsergebnisse wirken sich natürlich negativ auf die Gesundheitsversorgung der Patienten in Tirol aus. Wer jahrelang rote Zahlen schreibt, muss irgendwann die Notbremse ziehen oder schleichend die Versorgung verschlechtern, weil er beim Personal oder bei der medizinisch-technischen Ausstattung kürzen muss. Für die Patienten bedeutet das, lange Wartezeiten auf Behandlungs- und Operationstermine, verschobene Operationen, erschöpfte oder demotivierte Mitarbeiter. Kein Wunder, dass die Zwei-Klassen-Medizin im Land blüht, wer es sich leisten kann wechselt in die private Versorgung!", zeigt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider auf.

ÖVP-Landesrat Tilg und gesamte Landesregierung müssen die Gesundheitsversorgung in Tirol sichern!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist die Zeit des Zuschauens und Schönredens vorbei.

"In all diesen Jahren waren Landesrat Tilg und die ÖVP zuständig und verantwortlich. Sie haben es zugelassen, dass die Betriebsergebnisse der Spitäler dramatisch schlecht ausgefallen sind. Sie schauen zu ohne irgendein Konzept zur strukturellen Änderung der Misere vorzulegen. Eine Spitals-Holding muss nicht die Lösung sein, aber es gehört offen und transparent diskutiert, welchen Weg die Landesregierung einschlagen will. Denn derzeit zahlen die Tiroler doppelt drauf, sie zahlen die doppelte Zeche: Einerseits müssen sie als Steuerzahler das Millionen-Minus der Spitäler auffangen und andererseits bekommen sie als Patienten eingeschränkte Leistungen und eine verschlechterte Gesundheitsversorgung. Denn, wo das Geld fehlt, da wird die Leistung weniger! Das kann es nicht sein, der Gesundheitslandesrat und die schwarz-grüne Landesregierung sind gefordert. Sie haben endlich einen Lösungsvorschlag auszuarbeiten und dem Landtag vorzulegen!", verlangen die Liste Fritz-Abgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Isabella Gruber.

Zum Nachlesen:

Die Anfragebeantwortung von ÖVP-Gesundheitslandesrat Tilg zur Anfrage der Liste Fritz, vom 28. Februar 2017

Die Betriebsabgänge bei den Tiroler Spitälern von 2008 bis 2015 auf einen Blick:

Betriebsabgang Spitäler Tirol 

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