Landeshauptmann Platter und sein Stellvertreter Steixner

 Landeshauptmann Platter gibt heute via Aussendung bekannt, dass rund 200 der 287 Gemeindeguts-Agrargemeinschaften ihren Rechnungsabschluss für das Jahr 2010 vorgelegt haben, 31 Rechnungsabschlüsse wurden bereits geprüft.

Rechnungsabschlüsse vorlegen ist zu wenig…

„Das bloße Vorlegen der Rechnungsabschlüsse sagt noch gar nichts. Ausschlaggebend ist, ob die Gemeinde, vertreten durch den Bürgermeister, den Rechnungsabschluss bestätigt. Ohne Brief und Siegel der Gemeinde sind die Rechnungsabschlüsse rechts- und bedeutungslos!“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

…Unterschriften der Bürgermeister notwendig!

“Laut Auskunft des zuständigen Landesbeamten der Abteilung Agrargemeinschaften, Mag. Bernhard Walser, von heute Nachmittag ist dem Land Tirol aber nicht bekannt, wie viele der 200 abgegebenen Rechnungsabschlüsse den Segen der Gemeinden, sprich Bürgermeister, bekommen haben. Solche Presseaussendungen Platters dienen einzig der Bürger- und Bürgermeister-Täuschung!”, ärgert sich LA Dinkhauser.

Viel mehr Agrar-Problemfälle als Platter zugibt!

Landeshauptmann Platter führt weiter aus, dass „ein Viertel der Gemeindegutagrargemeinschaften als Problemfälle“ gelten würden.

„Platter und die ÖVP-SPÖ Landesregierung halten krampfhaft an ihrem politischen Kurs des Schönredens fest, wonach es sich nur um ein paar schwarze Schafe innerhalb der Agrargemeinschaften handeln würde. Der Fall des ÖVP Bürgermeisters und Agrarobmann-Stellvertreters Jordan in der Gemeinde Sellrain zeigt aber, dass sogar ein bereits von der Gemeinde, sprich vom Bürgermeister, unterzeichneter Rechnungsabschluss zum Schaden der Gemeinde ausfallen kann. Die Landesbehörde muss daher jeden Rechnungsabschluss nachprüfen“, verlangt LA Fritz Dinkhauser.