Agrar-Funktionäre haben zwei Baugründe in Mieming an ein Mitglied und Verwandte weit unter dem tatsächlichen Wert verschleudert. Einmal um 2 Euro 90 (1181m2) und einmal um 23 Euro (866m2) pro Quadratmeter. Mindestens 230 Euro ist der Quadratmeter Bauland in Mieming wert. Der Schaden für die Gemeinde beträgt über 400.000 Euro!

Agrarier verursachen 400.000 Euro Schaden für die Gemeinde – das Land wirkt bei Ausplünderung mit!

„Ich sage das mit aller Deutlichkeit: Wirtschaftlich ist das der gleiche Sachverhalt wie wenn ich zweimal in die Gemeindekasse hinein greife. Was da passiert ist, ist zum Schaden aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Die Agrargemeinschaften verwalten fremdes Vermögen. Mit fremden Vermögen so umzugehen – es um 2 Euro 90 statt um 230 Euro zu verschleudern – ist ein Fall von Untreue. Der Gipfel ist, dass das Land Tirol in Form der Agrarabteilung diese Geschäfte bewilligt. Und das Monate nach dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes zu den Agrargemeinschaften. Damit wirkt das Land bei der Ausplünderung der Gemeinden mit!“, ärgert sich LA Dr. Andreas Brugger von der stärksten Kontrollpartei im Land.

Rückabwicklung sämtlicher Geschäfte. Agrar unter Sachwalterschaft. Politische Konsequenzen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fordert – gemeinsam mit FPÖ und Grünen – die Rückabwicklung dieser Geschäfte in Mieming. Auch alle anderen Geschäfte, die unrechtmäßig getätigt wurden, sind rückabzuwickeln. Das Geld muss zurück zu den Agrargemeinschaften und von dort zu den Gemeinden. Die Agrargemeinschaft muss unter Sachwalterschaft gestellt werden.

„Mit dieser Politik der Volkspartei jahrelang ins öffentliche Gut zu greifen und einige wenige zu bedienen muss Schluss sein! Landeshauptmann Platter muss die Verantwortung über das Sachgebiet Agrar an sich nehmen. Pilatus Platter kann nicht ständig nach dem Motto ´Ich wasche meine Hände in Unschuld` agieren. Er hat versprochen, dass er das Problem Agrargemeinschaften lösen und das Urteil zu 100 Prozent umsetzen werde. Die Zuständigkeit dafür lehnt er aber ab. Dabei muss Platter wissen, dass er sich mitschuldig macht. Genauso wie der Koalitionspartner SPÖ, der politische Beihilfe zur unrechtmäßigen Bereicherung von ÖVP Lieblingen leistet.“, sagt LA Brugger.