Gesundheitsversorgung

Gesundheitsversorgung der Tiroler ist hohes Gut!

“Die Gesundheitsversorgung der Tiroler am Land, in den Bezirksspitälern und in der Universitätsklinik Innsbruck ist eine sensible und dringend notwendige Angelegenheit. Daher begrüßen und unterstützen wir die Ärztekammer Tirol, wenn sie bessere Rahmenbedingungen für alle Ärzte in Tirol verlangt und aushandeln will”, erklärt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

ÖVP verunsichert mit angeblichem Landärztemangel Bevölkerung!

“Wir lehnen es ab, aus dem Ärztemangel in Tirol, der sich vor allem an der Klinik Innsbruck und in den Bezirksspitälern zeigt, einen populistisch aufgeblasenen Landärztemangel zu machen. Natürlich ist es zunehmend schwierig Landärzte zu finden, aber mit großem Getöse inszeniert die ÖVP und der ÖVP-Bauernbund als selbsternannter Vertreter des ländlichen Raumes seit Monaten einen Landärztemangel, den es mit Blick auf die tatsächlich ausgeschriebenen Kassenarztstellen so gar nicht zu geben scheint. Das verunsichert unnötigerweise viele Tiroler Bürger”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Offene Stellen bei der Ärztekammer belegen keinen Landärztemangel

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol zeigt die Recherche auf der Homepage der Ärztekammer Tirol (Stand 4. Juni 2014) ein anderes Bild, als es die ÖVP zeichnet:

  • Von 45 offenen Arztstellen entfallen 23 auf die Klinik Innsbruck und die Bezirksspitäler, 7 auf Schulärzte, 4 auf das Rehazentrum Kitzbühel, 1 auf einen Sprengelarzt und 10 auf andere Einrichtungen.
  • Dagegen werden 5 Allgemeinmediziner/Landärzte gesucht, deren Kassenarztstellen erst ab 1. Juli für Kirchbichl, Nußdorf-Debant und Stans bzw. ab 1. Oktober für St. Johann in Tirol und Götzens ausgeschrieben werden

Politische Panikmache der ÖVP

Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider“Mit dem Aufschrei ´Tirol gehen die Landärzte aus, die Versorgung der Landbevölkerung ist gefährdet` betreibt die ÖVP politische Panikmache, die ganz offensichtlich das Ziel hat, von den Versäumnissen ihres für die Gesundheitsversorgung zuständigen ÖVP-Gesundheitslandesrates Tilg abzulenken”, ist Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

Ärztemangel stoppen – Ausbildung, Verdienst, Arbeitsbedingungen verbessern!

“Seit Jahren sind die Zustände an der Klinik und in den Spitälern bekannt: Zu wenige junge Tiroler ergattern einen Ausbildungsplatz fürs Medizinstudium. Die Rahmenbedingungen für die ausgebildeten Ärzte und das Pflegepersonal stimmen nicht, besonders an der Klinik. Die ausgebildeten Jungärzte wandern nach Deutschland ab, weil sie dort besser bezahlt werden und schneller ihre Ausbildung abschließen können. Die wenigen Gegenmaßnahmen von ÖVP-Landesrat Tilg sind Runde Tische, eine Feuerwehraktion mit ein paar Sonder-Millionen als Zuschuss und groß abgefeierte Scheinerfolge, wie beim Klinischen Mehraufwand oder beim Zusammenarbeitsvertrag zwischen Land Tirol in Form der TILAK und Bund in Form der Medizinuni. Aber wo sind die spürbaren Veränderungen und Verbesserungen für die Tiroler Patienten, für die Medizinstudenten und Jungärzte, für die Ärzte und das Pflegepersonal an der Klinik und in den Spitälern sowie für die Allgemeinmediziner?”, will Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider wissen.

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