LKW Autobahn

„Die eng hintereinander fahrenden LKW auf der Brennerautobahn stellen eine permanente Gefahr für für alle Autofahrer auf der Strecke Stubaital und Wipptal dar. Die Brummis fahren mit engstem Abstand, um im Windschatten Sprit zu sparen. Dadurch halten sie natürlich den gesetzlichen Sicherheitsabstand von 50 Metern nicht ein und bringen deshalb die Pkw-Fahrer immer wieder in gefährliche Situationen. Besonders schlimm ist es bei den Autobahnein- und Ausfahrten Innsbruck Süd und Stubaital. Das Ein- bzw. Ausfahren ist oft nur möglich, wenn man sich mit seinem Pkw zwischen die eng hintereinander fahrenden LKW hineinzwängt“, erklärt LA Gottfried Kapferer.

Verstärkte LKW-Kontrollen gegen gefährliches „Windschattenfahren“!

„Die Autobahnpolizei kontrolliert diese gefährliche Unsitte viel zu wenig! Abstandsmessungen in Richtung Brenner könnte die Polizie problemlos vom Parkplatz hinter der Europabrücke aus durchführen. Bei der Hauptmautstelle Schönberg könnten die Verkehrssünder dann aus dem Verkehr gezogen und abgestraft werden. Auch in Richtung Innsbruck gibt es genügend Möglichkeiten, dem gefährlichen Windschattenfahren der LKW-Fahrer ein Ende zu setzen. Wenn hier rigoros gestraft würde, hätten diese gefährlichen Zustände bald ein Ende”, sagt LA Gottfried Kapferer.

Wer verantwortet das Warten bis etwas Schlimmes passiert?

“Zum Windschattenfahren kommt noch, dass viele LKW-Fahrer das Überholverbot ab der Europabrücke ständig missachten. Einige Brummis überholen sogar in der Schönberggalerie! Ich fordere die Autobahnpolizei auf, im Sinne der Verkehrssicherheit für alle, insbesondere für die Stubaier und Wipptaler, die auf diesem Streckenabschnitt täglich unterwegs sind, endlich mehr und strenger zu kontrollieren! Es kann doch nicht sein, dass zuerst ein schwerer Unfall passieren muss, bevor die Autobahnpolizei tätig wird. Wer wird dann die Verantwortung übernehmen?“, fragt sich ein besorgter LA Gottfried Kapferer.