Euro Geldscheine

ÖVP verweigert Auskunft zu Cross Border Deals!

„Die TIWAG holen jetzt die langen Schatten der unseligen Cross Border Vergangenheit mit voller Wucht ein. 70 Millionen Euro, das ist die unglaubliche Summe von einer Milliarde Schilling, muss die TIWAG in der ersten Tranche für die Cross Border Deals nachschießen. Dabei wird es nicht bleiben, denn auch bei anderen Cross Border Deals wird das Landesunternehmen noch zur Kasse gebeten werden. Bezahlen müssen das die Tiroler Kunden. Das ist ungerecht und ungeheuerlich. Was der TIWAG, die zu 100 Prozent den Tiroler Bürgern gehört, noch alles droht, gehört endlich offen gelegt. Welche Millionen-Summen kommen da noch auf die Tiroler zu?“ will LA Fritz Dinkhauser von der zweitstärksten Kraft im Land wissen.

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wollte schon vor rund einem Monat (im Dezember Landtag) vom Landeshauptmann wissen, wie viele Millionen die TIWAG wegen der unseligen Cross Border Deals nachschießen muss. Die Antwort des Landeshauptmannes vom Dezember 2008.

Es geht um viele Millionen Euro – Untersuchungsausschuss zu TIWAG Missständen notwendig

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fordert die Aufklärung der politischen Verantwortlichkeit, die Klärung wohin rund 16 Millionen US Dollar an Belohnungen im Rahmen der Cross Border Geschäfte geflossen sind. Genauso wie die Offenlegung sämtlicher Konsulenten- und Beraterverträge.

„Wir sehen wie berechtigt unsere Sorgen sind und wollen all diese Missstände bei der TIWAG in einem Untersuchungsausschuss klären. Diese Cross Border Geschäfte sind ein Verbrechen an den Tiroler Bürgern. „Ein paar Millionen“ mögen vielleicht für Herrn Wallnöfer wenig sein, für die Tiroler Bürger als Eigentümer des Landesunternehmens sind „ein paar Millionen“ aber viel Geld. Dieses ständige Hinunterspielen und Zudecken der unglaublichen Tatsachen ist unakzeptabel. Der angeblich so fette Barwertvorteil aus den umstrittenen Cross Border Geschäften schmilzt jeden Tag dahin.“, sagt LA Dinkhauser.

Tirol braucht Energiestrategie

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fehlt eine nachhaltige Energiestrategie für Tirol. Wie im Wahl-Programm festgeschrieben, regt LA Dinkhauser eine unabhängige Energieagentur aus nationalen und internationalen Fachleuten an. Diese könnten eine Energie-Sparstrategie für Tirol erarbeiten, die die Förderung alternativer Energien miteinbezieht.

„Nicht die Willkürlichkeit der Politik oder die Befindlichkeit des Herren Wallnöfer kann die Energiestrategie der Zukunft für unser Land sein. Wir können – ohne Komfortverlust – Energie einsparen, alternative Energien stärker fördern und die Tiroler Bürger etwa bei der Wärmedämmung ihrer Häuser finanziell unterstützen. Das entlastet die Bürger, bringt den kleinen und mittleren Tiroler Unternehmen Aufträge und sichert Arbeitsplätze in der Region.“, meint LA Dinkhauser.