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Konzeptlose rot-schwarze Bundesregierung…!

Die rot-schwarze Bundesregierung will die Finanzmittel für das Arbeitsmarktservice Tirol (AMS) im kommenden Jahr um bis zu sechs Millionen Euro kürzen.

“Dieser Schritt ist angesichts der Rekordarbeitslosigkeit von zuletzt mehr als 23.000 Tirolern ohne Arbeit falsch! Allerdings, wer diese falsche Entwicklung in den letzten Monaten sehen wollte, hat sie voraussehen können: Von den Mittelkürzungen bei den sozialökonomischen Betrieben, wie dem Verein Insieme, der das Geschäft Schenk & Spiel zugesperrt hat, über das Auslaufen der Jugendförderung in den JuNet-Betrieben bis hin zum Aus für das Akademiker Coaching. Der Bund stiehlt sich aus der Verantwortung und die schwarz-grüne Landesregierung schaut untätig zu”, stellt Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

…untätige schwarz-grüne Landesregierung!

Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste Fritz“Der Aufschrei von Landesrat Tratter gegen die Millionenkürzungen und die Forderung nach Nachverhandlungen ist zwar richtig, aber gleichzeitig auch unglaubwürdig, weil die schwarz-grüne Landesregierung selbst nichts dagegen unternimmt. Im Gegenteil, die Regierungsparteien ÖVP und Grüne blockieren im Landtag konkrete Anträge, die sich gegen die Kürzungen stemmen”, erinnert Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider die Regierungsparteien ÖVP und Grüne an jüngste FRITZ-Landtagsanträge.

Liste FRITZ kämpft gegen Arbeitslosigkeit, ÖVP und Grüne blockieren

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat im Juli-Landtag einen Antrag zur Sicherung, zur Unterstützung und zum Ausbau der sozialökonomischen Betriebe in Tirol – auch durch Landesmittel – und im Oktober-Landtag einen Antrag für einen Schulterschluss gegen das Aus für das Akademiker Coaching eingebracht.

“In beiden Fällen sind wir mit unseren Anträgen für mehr Unterstützung zugunsten arbeitsloser Tiroler am Nein von ÖVP und Grünen gescheitert. In beiden Fällen verweisen die Regierungsparteien zu Recht auf den Bund, weigern sich selbst aber mehr Landesgeld zuzuschießen, um diese Unterstützungsmaßnahmen am Leben zu erhalten. Es ist falsch und unsozial, dass sich die rot-schwarze Bundesregierung aus der Verantwortung stiehlt, es ist aber auch falsch, wenn das Land Tirol nichts unternimmt. Denn die Folge ist das Ende dieser konkreten Unterstützungsmaßnahmen und das trifft die Menschen in Tirol vol”, warnt Andrea Haselwanter-Schneider.

Land Tirol soll mit Sonderförderprogramm Arbeitslosigkeit bekämpfen!

“Wie schaut also der Plan B von Platter, Tratter & Co. aus? Wie wollen sie die mehr als 23.000 Tiroler ohne Job, darunter junge Menschen, Langzeitarbeitslose, wenig gebildete, arbeitslose Akademiker etc. wieder ins Berufsleben integrieren? Wenn sich der Bund zurückzieht, was wir scharf kritisieren, dann muss das Land mit einem Sonderförderprogramm einspringen. Das unsozialste und teuerste ist es, arbeitslose Menschen in Arbeitslosigkeit zu lassen”, ist die FRITZ-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

Die Arbeitsmarktlage in Tirol: Jänner 2014 bis September 2014

Statistik zur Arbeitslosigkeit in Tirol von Jänner bis September 2014