Das Team der Liste Fritz auf Bezirkstour in Innsbruck Land

Betriebsbesuche der Liste Fritz

Fritz Dinkhauser, Klubobmann Bernhard Ernst, Sozialsprecherin Andrea Haselwanter-Schneider, Gottfried Kapferer und Bundesrat Stephan Zangerl machen heute im Rahmen der fritzkommt tour2012 im Bezirk Innsbruck-Land Station Betriebsbesuche bei der Firma Westcam sowie im Energiehauspark Tirol stehen auf dem Programm.

Mobilitätspaket 1: Ganzjähriges Großraumticket für 1 Euro / Tag

„Wir legen die Idee für ein ganzjähriges Großraumticket für den öffentlichen Nahverkehr um 1 Euro pro Tag, also um 365 Euro, vor. Im Großraum Innsbruck leben mehr als 290.000 Menschen, das sind 40% der Tiroler. Regelmäßig pendeln 44.000 Berufstätige nach Innsbruck, davon 27.000 aus dem Bezirk Innsbruck-Land, das sind 65 Prozent. Dazu kommen noch 16.500 Schüler, die regelmäßig nach Innsbruck einpendeln. Nach dem Vorbild von Wien verlangen wir ein Großraumticket um 365 Euro”, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Mobilitätspaket 2: Günstige Tarife für Schüler und Lehrlinge umsetzen

“Zudem ist ein Tiroler Schüler- und Lehrlingsticket um 15 Cent pro Tag, also um 60 Euro pro Jahr, dringend notwendig. Während Schüler und Lehrlinge in Wien, Niederösterreich und im Burgenland 60 Euro bezahlen, müssen sie in Tirol das Fünffache, nämlich rund 300 Euro, bezahlen. Das ist ungerecht und gehört abgestellt!“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Arbeitsbedinungen im Pflegebereich verbessern

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol engagiert sich seit Jahren im Bereich der Pflege.

„Es ist absurd zu glauben, dass sich in Tirol mehr Menschen für den Pflegeberuf entscheiden, solange zu wenig gezahlt wird und solange die Arbeitsbedingungen nicht besser werden. Beispiel Minutenschlüssel. Ich habe die Abschaffung des unmenschlichen Minutenschlüssels im Juni 2010 im Landtag beantragt, seither liegt er auf Eis, ÖVP und SPÖ blockieren die Abschaffung. Damit sind sie verantwortlich dafür, dass die Pflegemitarbeiter weiterhin die physische und psychische Belastung zu tragen haben“, stellt FRITZ-Sozialsprecherin Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Das Team der Liste Fritz auf Bezirkstour in Innsbruck LandSolarfond für moderne Energiepolitik

„Tirol hat das Potential für den Ausbau erneuerbarer Energien. Unsere Anträge für eine Photovoltaik-Offensive liegen im Landtag, aber ÖVP und SPÖ sind daran nicht interessiert. Das bestätigen heute auch Unternehmer, die feststellen, dass – im Unterschied zu Oberösterreich – in Tirol der Umstieg politisch nicht gewollt ist. Wir setzen uns für einen Solarfonds Tirol ein, der jährlich mit 10 Millionen Euro aus der TIWAG gespeist werden soll. Jeder, der eine Photovoltaik-Anlage um 13.000 Euro errichtet, soll mit 2.500 Euro aus dem Solarfonds gefördert werden“, erläutert Klubobmann LA Bernhard Ernst seine Idee.

Direkte Demokratie ausbauen

LA Gottfried Kapferer will die direkte Demokratie ausbauen und statt belangloser Volksbefragungen verbindliche Volksentscheidungen durchsetzen, wenn 25% der Stimmberechtigten an einer Volksbefragung teilnehmen.

Bundesrat stärken

Bundesrat Stephan Zangerl will den Bundesrat neu aufstellen und ihn unabhängig vom parteipolitischen Einfluss zu einer echten Länderkammer machen. Zangerl, einziger Tiroler Arbeitnehmer-Vertreter im Bundesrat, hat auch gegen den ESM gestimmt, weil ungeklärt ist, wer die enormen Summen jemals finanzieren und zahlen soll.

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