Fritz-Stammtisch Imst

In Imst hat der erste Stammtisch im Oberland stattgefunden. Von Reutte bis Innsbruck Land sind Interessierte zusammengekommen und haben über eine Vielzahl von Themen diskutiert. Nach wie vor Thema. Die Agrargemeinschaft Schönwies und Mieming. Gemeinderat Ulrich Stern hält fest „Ziel muss es sein die Gaunereien öffentlich bekannt zu machen – Es ist Gefahr im Verzug!“ Diese Gaunereien an allen Ecken sind mitunter Schuld an der Politikverdrossenheit vieler Bürger, sind sich die Anwesenden einig.

Mehr Transparenz

Eine zentrale Aufgabe der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist es, diese Gaunereien öffentlich zu machen. So stößt der Vorschlag einer Transparenzdatenbank nach dem Vorbild Oberösterreich auf breite Zustimmung in der Runde. In Oberösterreich sind Gelder an die Gemeinden öffentlich einschaubar. Anders als in Tirol. In den vergangenen drei Jahren haben LH Platter, Steixner & Gschwentner mehr als 250 Millionen € Bedarfszuweisungen an die Tiroler Gemeinden verteilt. Freihändig, ohne klare Richtlinien und Kontrolle.

Daheim statt im Heim! – Umdenken in der Pflege!

Von LA Andrea Haselwanter-Schneider wurde die neue Pflegebedarfserhebung des Landes präsentiert. Problem daran: Nur der Ist-Zustand und nicht der tatsächliche Bedarf wurde erhoben. Haselwanter-Schneider ist überzeugt, dass das stationäre Pflegebetten-System nicht aufrecht erhalten werden kann. Die Kosten sind einfach zu hoch. Außerdem wünschen sich viele Menschen in ihren eigenen vier Wänden betreut zu werden. „Die Landesregierung muss endlich umdenken!“

Themen aus dem Oberland

Auch regionale Themen, etwa die Skigebietserweiterung am Hochzeiger und die Preisgestaltung der öffentlichen Verkehrsmitteln im Oberland waren bei den Teilnehmern ein wichtiges Thema. Ein Dank kam von der Rettungsstelle Nauders für den Einsatz des Bürgerforums für die Arbeit der Rettungsleute. „Eine Bürgerliche Liste ist sehr wichtig in Tirol“ ist eine Stammtischbesucherin überzeugt. „Es braucht eine richtige Alternative. Viele würden ihr Kreuz sonst zu weit rechts machen wie bei der Wienwahl.“